Unerwiderte Liebe


Ich liebe dich

Und ich weiß das du mich nicht liebst

Aber... Aber seit Kurzem habe ich das Gefühl das du mich immer weniger magst


Weißt du wie es ist...

Wenn du jemanden liebst,

aber die geliebte Person nicht das gleiche empfindet?


Dieses Gefühl der endlosen Leere?

Der sehnsüchtige Wunsch nach Tod?


Das gebrochene Herz,

das immer noch leidet und blutet

Wird es denn nie aufhören?


Dieser Schmerz.. es verschlingt mich von innen..

und lässt mich den Wunsch haben, tot zu sein

Aber ich bin es nicht


Wie oft habe ich schon über Selbstmord nachgedacht?

Aber es nie getan...


Für mich bist du wie der Mond...

Ich kann dich sehen... und du bist wunderschön...

Aber egal wie sehr ich versuche dich zu erreichen...

Es gelingt mir nicht...


Ich stehe nun hier mit einem gebrochenen Herzen,

einer zerfetzten Seele,

mich selbst aufgegeben,

wartend auf meinen Tod,

und ständig an dich denkend

Mein letzter Gedanke warst du



Ganz allein stehe ich da...

Mein Gesicht mit Tränen übergossen

Schmerzen durchströmen meinen ganzen Körper

Langsam wandert mein Blick nach unten...


und ich erblicke einen Fluss...

einen roten Fluss...

von meinem Arm zum Boden...

das sich dort zu einem See roter Verzweiflung sammelt


Noch immer plagen mich diese Schmerzen...

Diese Schmerzen die ich in meinen Inneren spüre, 

die in meinem Herzen wütet,

die mich von Innen mehr leiden lässt als die von Außen


Ich starre mit leblosen Augen in diesen See

Die Tränen fließen immer noch...

doch der Anblick dieses Sees befreit meine Gedanken von Allem

Von Allem ausser den Gedanken an dich


Ich sinke langsam zu Boden...

doch bevor ich am Boden bin verstreicht noch eine Ewigkeit

Diese Ewigkeit die ich zu nutzen weiß...

die ich mit Gedanken an dich fülle


Diese Gedanken und Erinnerungen...

an unsere gemeinsame Zeit,

an die wundervollen Gefühle die ich mit dir hatte,

an deine Schönheit...


Schöner als der Mond...

heller strahlend als das Licht...

wärme erfüllender als die Sonne...

wundervoller als alle Sterne


Doch auch ganz Anderes drängt sich in meinen Kopf...

Die Erinnerungen daran wie ich dich verlor,

was für Fehler ich machte,

Was für Höllenqualen ich ohne dich erleiden musste


Mit all dem Gedanken im Kopf lieg ich nun am Boden

Mein Körper fühlt sich kalt an...

fühlt sich schwer und schwach an...

so wie gelähmt...


Doch ich kämpfe noch gegen den Tod an,

wehre mich dagegen

Nehme meine letzte Kraft zusammen...

und schaffe es gerade noch meinen Arm zu bewegen


Jetzt lasse ich mich gehen, schließe meine Augen...

Ein letztes mal noch erscheint mir dein wunderschönes Gesicht vor Augen

Nun liegt mein lebloser Körper da, 

von Rot umgeben und daneben geschrieben, deinen Namen

Die Gleise zur Freiheit



Einsam wandle ich diesen Weg

stets in der Hoffnung das aus dem Ich noch einmal ein Wir wird..

geplagt durch das Wissen das es nie wieder der Fall sein wird..

wandle ich die Gleise entlang

vom Leben verarscht,

von der Liebe gepeinigt

und von der Verzweiflung überwältigt

seh ich es auf mich zukommen...

Kein Todesschrei,

kein zögern,

keine Angst

nur noch die Freude der Erlösung

Warum verletzt du mich nur so?


 

Nun stehe ich hier im kalten Regen

Tausende von Tränen fließen, die durch den Regen nicht zu erkennen sind

Ich versinke in meinen Gedanken,

denke über meine Vergangenheit nach


Ich erinnere mich an die Frage:

Warum bist du fortgegangen?

Einmal mehr versuchte ich dich zum Bleiben zu bringen,

aber die Distanz zwischen uns wächst


Fühlst du nichts bei dem Gedanke?

Bei dem Gedanke "Du und Ich im Paradies"

Hast du es vergessen?

Wie wir uns fühlten 


Diese wunderschönen Gefühle 

Ich war glücklich..

Ich konnte dir vertrauen,

konnte dir alles erzählen

mit dir hatte ich das Gefühl unsterblich zu sein..


Ich würd dich gern vergessen, doch mir fehlt die Kraft dazu

Ich denke immer an dich,

jeden Tag,

jede Nacht,

bei jedem Atemzug


Aber ich habe nie die Antwort auf die Fragen bekommen

Warum tust du mir das an?

Warum verletzt du mich so sehr?


Mein Herz blutet...

und jeder Atemzug ohne dich schmerzt mir mehr,

denn ich kann nur noch an dich denken

und trotzdem flüsterte ich leise "Du wirst immer meine einziger Geliebter sein"

Nur noch eine Erinnerung


 

Wie wahr es doch ist was man sich sagt:

Aus Freunden werden Liebende, 

doch aus Liebenden werden keine Freunde! 


Sitze heute noch da,

vergieße Tränen deswegen,

Erinnerungsstücke in meiner Hand,

Geschenke, Bilder, 

ja sogar noch die Fahrkarten die ich einst nutzte


Wieso ist es nur so geschehen?

wieso kam es so?

ich kann es nicht verstehen...

Nein, ich will es nicht verstehen


Lag es an meinen Zweifeln?

Lag es an meinen Fehlern?

Lag es an all den Leuten die sich einmischen mussten?

Oder war es das Schiksal das uns getrennt hat?


Meine Zweifel an deiner Liebe..

Sie hätten nie sein dürfen

Niemals, keine Sekunde hätte ich es tun dürfen

Wieso nur haben diese Zweifel mich dazu getrieben?


Meine Fehler..

wieso mussten sie geschehen?

wieso hab ich so vieles falsch gemacht

obwohl ich immer nur das richtige für dich machen wollte

Hätte ich nur die Chance das alles rückgängig zu machen...


Wir sagten oft, wir lassen uns von niemanden dazwischen reden

Doch was ist jetzt geschehen?

All die Menschen die in unser Leben kamen haben es geschafft

Geschafft uns auseinander zu bringen,

uns die Dinge eingeredet, an die wir niemals hätten denken dürfen


Wie kann es das Schiksal so gewollt haben?

War es nicht erst das Schiksal das uns zusammengeführt hat?

Dadurch fanden wir uns damals erst...

Haben dem erst die wundervolle Zeit damals zu verdanken

Wieso stellt sich denn jetzt alles gegen uns?


Ich sitze nur da und vergieße Tränen

Kann nichts ausser an dich zu denken

Bring es nicht übers Herz die Sachen los zu werden

Hab dich ganz verloren

als mein Liebsten

und auch mein Freund


Gepeinigt von der Leere meines Herzen 

durchdringen mich nur noch die Erinnerungen

endlos gefangen bin ich nun, 

die Zeit in meinem Herzen bleibt stehn

kein Pulsschlag mehr...

Für immer nur noch die Erinnerung an dich...